Blue Flower

Es ist so weit. Neue Bewohner können im Wildpark Klaushof einziehen. Doch nicht von Menschenhand werden diese Tiere in zum Klaushof gebracht, nein, sie kommen von selbst. Damit sie geeignete Wohnbedingungen vorfinden und die Nahrung, die sie brauchen, wurden verschiedene Biotope angelegt und gegen die immer hungrigen Mäuler des freilaufenden Wilds geschützt.

Die Bewohner stellen sich nicht gleich jedem Besucher zur Schau. Wer Zeit mitbringt und Ruhe, der ist klar im Vorteil und wird alsbald viele verschiedene Arten von Insekten bei ihrer Arbeit entdecken können.

Der Rundgang beginnt hinter dieser Tür.

Kaum hat man sie geöffnet, machen wechselnde Makroaufnahmen und lautes Summen unmißverständlich klar, wer hier vorgestellt werden soll. 

Nach dem Eingangsbereich gleich links ein Trockenbiotop, in dem ich mehrere Arten Wildbienen unterscheiden konnte.

Neugierig, was da für ein "Spielzeug" wartet, gehe ich ein Stück weiter.

Hach, das erklärt sich von selbst. In der Mitte der beweglichen Holzteile kann man durch eine Linse gucken - und sieht dann die Sonnenblumen auf dem Bild dahinter so, wie ein Insektenauge sie sieht.

Dieses Insekt fliegt gewiß nicht gleich davon. Tolle Idee, den typischen dreigeteilten Körperbau von Insekten auf diese Weise erlebbar zu machen.

Immer wieder bieten Tafeln die Gelegenheit, sich vertieftes Wissen anzueignen darüber was Insekten tun, tun müssen, damit die Erde, unser Planet, bewohnbar bleibt.

Fleißige Bienchen, natürlich sind auch sie im Wildpark willkommen. Bei Ihnen erkennen wir am leichtesten, wie sie uns nutzen. Sie sind diejenigen, die uns da Leben süß machen. Mit Honig, klar, aber auch mit all den Früchten, die erst dann wachsen, wenn Bienen die Blüten bestäubt haben.

 Summ, summ, summ, Bienchen summ herum ...

Und gleich nebenan kann man einen Blick auf eine Wasserfläche werfen und erkennt, wenn man ganz genau hinschaut, dass da einige Wasserläufer unterwegs sind.

Nichts erkannt? Okay, ich gebe es zu, die Tierchen waren mal wieder schneller als ich mit der Kamera. Aber ungelogen. Ich habe sie gesehen.

 

 

Herzlich willkommen auf der neuen Geotopix-Website.

Nach 20 Jahren Websiteprogrammierung in Zeile für Zeile "handgestricktem" HTML, CSS, PHP usw., will ich mich nun einem modernen Content Mangement System anvertrauen. Statt mit einzelnen Buchstaben und Zeichen Befehle zu formulieren, soll nun, wie von Zauberhand, gleich so etwas wie ein buntes Buch entstehen. Oh je, da werde ich noch viel lernen müssen ....

 

Dabei will ich doch gar nicht mehr so viel Zeit am PC verbringen. Denn viel zu gerne bin ich mit meinem Vitali Falt-Pedelec auf Tour.

Über 10.000 km sind es nun schon geworden, seit ich Ende Juni 2014 dieses Rad bei Erhard Mott in Lauda abholte.

Vielleicht war es ein Wink des Himmels, der mich direkt zu diesem Wegweiser führte, gerade in dem Moment, in dem ich meinen Entschluß, nach 45 Jahren mit, nun in Zukunft ohne eigenes Auto zu leben, umgesetzt hatte - aber noch nicht so recht wusste, wie das gehen sollte. 

"Rom - 1219,83 km" wird da angezeigt. Und schon ratterte die Rechenmaschine im Kopf los. "Wenn ich pro Tag nur 30 km vorwärts komme, dann könnte ich ja in nur sechs Wochen in Rom ankommen. Es ist alles nur eine Frage der Zeit, die ich mir nehme ..." - Und, wer weiß, vielleicht kommt doch der Tag, an dem ich in Rom ankomme.

 Juni 2017:

Staubtrocken ist es in Tauberfranken beim Start zur Fahrt an der Romantischen Straße - und es ist der 3. "Geburtstag" meines Vitali Tour, so wurde mein Rad von seinem Entwickler getauft.

Von der Tauber bis zum Lech im Juni 2017

Nach vielen Highlights endete die Tour in Landsberg am Lech um später von dort aus fortgesetzt zu werden.

 

Juli 2017:
Zwischen Gewitter, Sturm und Regen radle ich in Ostfriesland der untergehenden Sonne und dem Meer entgegen.
Zwischen Gewittersturm und Regen dem Sonnenuntergang entgegenOstfriesland Juli 2017

Meer, Sonne, Wind und ein paar fleissige "Deicharbeiter", so mag ich die Küste. 

 

 

August 2017:
Heute Naturschutzgebiet, früher unzugängliches Grenzland zwischen Thüringen und Franken. 

Kolonnenweg und Wachtürme - Zeitzeugen zwischen Franken und Thüringen

Am Zeltplatz am See von Irmelshausen gab es einen Logenplatz zur Beobachtung der partiellen Mondfinsternis.          

 

August 2017:
Die Via Romea Stadensis ist ein neu entdeckter, alter Pilgerweg. Er führt von Stade an der Elbe nur wenige km bei mir daheim vorbei. Bis Mittenwald wollte ich kommen.

 

Via Romea Stadensis vor Mittenwald

Doch dann ging es noch weiter über Leutasch bis ins Inntal.  

So, nun ist es fast geschafft. Die ersten bescheidenen Schritte zur neuen Geotopix-Website sind getan. Nur Fingerübungen sind das bisher, um auszuprobieren, wie ich in Zukunft über das berichten kann, was mir wichtig war und was mir heute wichtig ist. Dass noch nicht alles so aussieht, wie ich es gerne hätte, das zu regeln, sind meine nächsten Aufgaben. Aber jetzt ist erst mal Sommer und das Rad lockt mich mehr als der PC.

Ach so - ich wollte ja auch zeigen, wer ich bin. Also hier bin ich im Spiegelbild einer Hausfassade in Kevelaer am Niederrhein, wo mich meine erste mehrtägige Tour des Jahres 2018 hinführte.

 Und bald geht es wieder los: Fulda, Weser ....